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Seit mehr als hundert Jahren und
seit drei Generationen hat die Familie Fabre die Kunst der Seifenherstellung der echten
Marseille Seife bewahrt und von Vater zu Sohn und weiter zur Tochter gegeben. Ganz
besonderer Wert wird dabei auf die Qualität der Rohmaterialien gelegt: Verwendet
werden nur pflanzliche Öle: Olive, Kokosnuss oder Palmöl.
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Im Jahr 1900, mit gerade einmal
22 Jahren, gründete Marius Fabre seine Seifenfabrik in Salon-de-Provence - im Gartenhaus
Zu dieser Zeit war Salon den Provence ein blühender Ort, dank der Seifenproduktion,
die bis heute im legendären Ruf der echten Marseille Seife andauert. Viele Rohstoffe
kamen direkt aus der Provence, andere wurden durch den Hafen von Marseille aus den
Kolonien herbeigebracht.
1914, Marius Fabre wurde zum Milität einberufen überließ er die Seifenherstellung und Handel seiner Frau Marie Fabre. |
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1927, zog das erfolgreiche Unternehmen
in die bis heute genutzten Gebäude um.
Ab den 1950er Jahren schrumpfte die Marseiller Seifenindustrie: Das Aufkommen von Waschmaschinen, die Gründiung von Seifenfirmen in anderen Regionen und andere Gründe führten dazu, dass nur noch wenige Unternehmen bestehen blieben. 1938 übernahm der älteste Sohn, Fernand Fabre, das Unternehmen, welches er 1973 an seinen jüngsten Bruder Henri weitergab.
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Schwierige Jahre erlebte das Unternehmen
insbesondere durch das Aufkommen chemischer Wasch- und Reinigungsmittel. 1987 übergab
Henri das Unternehmen an seine Tochter Marie-Hélène, die bereits seit weinigen Jahren
mit ihm gearbeitet hatte, und deren Ehemann Robert Bousquet.
Heute arbeiten in der Savonnerie
Marius Fabre 23 Mitarbeiter an der Fortführung dieser Tradition. |
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